Makrtrichtertage & Waldkirchner RaunachtMarktrichtertage Waldkirchen
Seit 1979 finden in Waldkirchen die historischen Marktrichter-Tage statt. Im Jahr 1285 erhielt Waldkirchen vom Passauer Fürstbischof seine Marktrechte Einmal im Jahr zieht in Waldkirchen rund um den Marktplatz die Barockzeit ein. Dieses Spektakel erinnert an die Verleihung der Marktrechte an Waldkirchen im Jahr 1285. Die Besucher werden ins Jahr 1780 zurückversetzt , wo der Markt dem Fürstbistum Passau angehörte. Bei dem Barockspiel bringen die Laiendarsteller das Leben von anno 1750 auf die Bühne und stellen damit ein Stück Heimatgeschichte dar. Waldkirchner RaunachtAn den sogenannten "Raunächten" haben, dem überlieferten Glauben nach, böse Geister eine große Macht. Zu diesen Tagen zählen der Thomas- und Andreastag, Weihnacht, Neujahr, Dreikönig und Lichtmeß. Die Rauhnacht ist eine Zeit der Wiederkehr der Seelen, die als "Wilde Jagd" über das Land brausen. Zu ihrem Gefolge zählen Hexen, Druden, Tod und Teufel. Die Waldkirchner Rauhnacht findet alle Jahre am 05. Januar im alten Kellergewölbe der früheren Brauerei von Münster statt. Hier treffen sich die Hexen, Druiden und wilden Gestalten und ziehen unter großem Lärm zum Marktplatz. Die kunstvoll gefertigten Masken symbolisieren die Wiederkehr der sündigen Seelen, die in den Raunächten durch das Land ziehen. Am Marktplatz angekommen wird eine an einem Galgen hängende Strohpuppe angezündet, die das Böse symbolisieren sollte. Danach kommen die "Rauhnudel-Sänger", die von Haus zu Haus ziehen und Gaben erbitten, die sog. "Rauhnachts-Nudeln". |