Regensburg im Bayerischen Wald

Die Stadt Regensburg bildet die nordwestliche Grenze des Bayerischen Waldes und wird daher gerne als "Tor zum Bayerischen Wald" bezeichnet. Bereits 400 vor Christus begann die Besiedelung der Region durch die Kelten. Im Jahre 79 nach Christus entstand das erste Kohortenkastell, dessen Aufgabe darin bestand, die Naab- und Regenmündung zu überwachen und zu beobachten. Die Gründung Regensburg geht auf das Jahr 179 nach Christus zurück,

Eine steinerne Inschrift, die sich einst am Osttor befand verweist auf die Gründung der Stadt Regensburg im Jahre 179 n.Chr.

Sehenswürdigkeiten in Regensburg

Regensburger Dom
Der Dom "St. Peter" ist die einzige gotische Kathedrale in ganz Bayern. Schon von Weitem sind die imposanten Türme zu sehen, die das Zentrum von Regensburg symbolisieren. Das gotische Kreuzrippengewölbe stammt aus dem 15. Jahrhundert und zusammen mit den farbenprächtigen Fenstern zählt der Regensburger Dom zu einem der schönsten kirchlichen Gebäude in ganz Bayern.

Bei Führungen durch den Dom können die Besucher auch die Allerheiligenkapelle aus dem 12. Jahrhundert besichtigen.

Die Steinerne Brücke

Die "Steinerne Brücke" stammt aus dem Mittelalter und ist heute das Wahrzeichen der Stadt Regensburg. Die Erbauung der 300 m langen Brücke über die Donau dauerte nicht mehr als 11 Jahre. Über die Jahrhunderte hinweg war die "Steinerne Brücke" die einzige Brücke zwischen Ulm und Wien wodurch die die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt der damaligen Händler.

Ursprünglich wurden drei Türme auf der Brücke errichtet, mittlerweile ist aber nur noch der südliche Turm erhalten geblieben.

Schloss Thurn und Taxis - St. Emmeram

Das Schloss Thurn und Taxis entstand aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram. Während der Säkularisation (Einziehung kirchlicher Besitztümer durch den Staat) im Jahre 1810 erwarb das Fürstenhaus Thurn und Taxis den größten Teil der Klosteranlage aus dem 8. Jahrhundert. Damit galt das ehemalige Kloster St. Emmeran als das älteste Kloster in Bayern. Sehenswert im Schloss sind der Kreuzgang und die angrenzenden Gebäude aus dem ältesten Teil des Klosters, die Prunkräume mit Wandteppichen der Brüsseler Zeit und sowie das Marstallmuseum mit historischen Kutschen aus dem Jahre 1829.

"Porta Praetoria"

Das "Ausfalltor" zählt zu den ältesten Bauwerken der Stadt Regensburg und entstand zu Zeiten der Römer. Sie war der nördliche Zugangspunkt zum Legionärslager "Castra Regina". Zusammen mit der Toranlage "Porta Nigra" in Trier ist es das letzte römische Bauwerk nördlich der Alpen.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind z. B. der historische Salzstadel, das Donau-Schifffahrts-Museum, die Keplerstraße mit dem Keplergedächtnishaus, die evangelische Kirche "St. Oswald", die Sitftskirche "St. Johann", das Domschatz- sowie das Diözesanmuseum, die Klosterkirche Niedermünster und viele mehr!

Sie sehen, in Regensburg im Bayerischen Wald gibt es viel zu entdecken!

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